Magenschleimhautentzündung Symptome

Magenschleimhautentzündung Symptome

Wer sehr schlimmes Sodbrennen hat und dieses nachschlägt, findet früher oder später heraus, dass Sodbrennen eines der Magenschleimhautentzündung Symptome ist. Zur Magenschleimhautentzündung gibt es jedoch noch viel mehr zu wissen. Zum Beispiel welche anderen Magenschleimhautentzündung Symptome es gibt oder was genau eine Magenschleimhautentzündung ist.

Allg. Informationen zur Magenschleimhautentzündung

Magenschleimhautentzündung SymptomeEin anderes Wort für Magenschleimhautentzündung ist Gastritis. Eine Magenschleimhautentzündung ist genau das, was der Name schon sagt. Es ist eine Entzündung der Magenschleimhaut. Die Magenschleimhaut ist ein schleimiger Film, der die Innenseite des Magens vor der Magensäure abgrenzt. Wenn die Magenschleimhaut beschädigt ist, so kann die Magensäure die Magenwand angreifen. Eine Entzündung der Magenschleimhaut resultiert oft in einer Rötung im Magen und leichten bis starken Schmerzen.

Gastritis hat zwei Haupterscheinungsformen:

  1. Akute Gastritis: Diese Form zeigt Magenschleimhautentzündung Symptome.
  2. Chronische Gastritis: Diese Form zeigt kaum oder keine Magenschleimhautentzündung Symptome.


Wenn Sie also wissen, dass Sie keine chronische Gastritis haben, so könnte es akute Gastritis sein.
Ziehen Sie jedoch keine voreiligen Schlüsse.
Sodbrennen und Magenschleimhautentzündung ist nicht das Selbe. Sodbrennen kann auch andere Auslöser haben, zum Beispiel zu scharfes oder zu fettiges Essen.
Die Gastritis selbst hat außer dem Sodbrennen auch noch andere Magenschleimhautentzündung Symptome.

Einige Auslöser einer aktuen Gastritis:

    Magenschleimhautentzündung Symptome im Überblick

  • Zu viel Alkohol
  • Verdorbene Lebensmittel
  • Zu viel Rauchen
  • Einnahme größerer Mengen von Medikamenten mit Acetyläure
  • Herpes
  • Salmonellen
  • Psychischer und Physischer Stress

Einige Auslöser einer chronischen Gastritis:

Ein wichtiger Unterschied zwischen den beiden Formen ist, dass akute Gastritis innerhalb weniger Tage von selbst abheilt, chronische Gastritis jedoch nicht von selbst verschwindet.
Die chronische Gastritis beginnt im Großteil der Fälle in der zweiten Lebenshälfte. Wenn Sie also relativ jung sind (unter etwa 45-50 Jahre alt), so ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass es sich nicht um die chronische Gastritis handelt.

Magenschleimhautentzündung Symptome im Überblick

Es gibt viele verschiedene Magenschleimhautentzündung Symptome.

Akute Symptome

  • Magenschmerzen
  • Kneifen/Ziehen/Drücken im Oberbauch
  • Rückenschmerzen
  • Übelkeit
  • Aufstoßen
  • Erbrechen
  • Völlegefühl
  • Appetitlosigkeit
  • Sodbrennen

Chronische Symptome

Oft werden keine Magenschleimhautentzündung Symptome bei der chronischen Gastritis bemerkt.
Selten treten hin und wieder Blähungen oder Völlegefühl auf.
Bleibt die chronische Gastritis jedoch unbehandelt, so können Komplikationen auftreten.
Einige dieser Komplikationen sind:

  • Magengeschwür
  • Zwölffingerdarmgeschwür
  • Magenkrebs

Diese Komplikationen können wiederum zu weiteren Beschwerden führen.
Einige dieser Beschwerden sind:

  • Müdigkeit/Schlappheit
  • Blutarmut/anormale Blutwerte
  • Kurzatmigkeit
  • Schwäche/Schwächeanfälle

Viren können zur Magenschleimhautentzündung führenSeien Sie sich jedoch im Klaren, dass all diese “Magenschleimhautentzündung Symptome” auch Symptome anderer Erkrankungen sein können. Entdecken Sie einige der obigen Magenschleimhautentzündung Symptome an sich selbst, so sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Diagnostizieren Sie sich nicht selbst, sondern vertrauen Ihrem Hausarzt. Ihr Hausarzt kann die ersten, nötigen Tests einleiten und Ihnen mit Sicherheit sagen ob Sie eine Magenschleimhautentzündung haben oder nicht.

Was macht der Arzt in diesem Fall?

Wer geht schon gerne zum Arzt und lässt Tests durchführen? Natürlich möchten Sie vorher genau wissen, was der Hausarzt denn testet und ob es wehtun wird. Schließlich möchten Sie sich mental schon einmal auf den Arztbesuch einstellen können. Hier also einige Tests, die der Arzt durchführen kann:

Medizinische Befragung


Hier wird er gerade bei Magenproblemen einiges zu Fragen haben. Waren Sie kürzlich im Urlaub in einem anderen Land? Haben Sie etwas Ungewohntes gegessen oder getrunken? Haben Sie viel Alkohol getrunken? Haben Sie Ihre Ernährung umgestellt? Seit wann haben Sie diese Magenprobleme schon? Neigen Sie zu Magenproblemen? Haben Sie Schmerzen und wenn ja wo, und wie genau fühlen sie sich an? Leiden Sie an Brechreiz oder anderen Symptomen?

Bluttest


Der Hautarzt wird wahrscheinlich etwas Blut abnehmen um herauszufinden ob Sie eine Anämie, Entzündung oder andere, von der Norm abweichende, Werte haben. Diese Werte geben einen klaren Rückschluss darauf woher Ihre Magenprobleme rühren, und wie sie am Besten behandelt werden. Der Bluttest hilft dem Arzt bei der Entscheidung für die Behandlungsform (Diät, Medikamente), die er für Sie am sinnvollsten hält.

Stuhlprobe


Auch die Stuhlprobe gibt Aufschluss über mögliche Ursachen Ihrer Magenprobleme. Denn wenn es keine Gastritis ist, was könnte es ansonsten sein? Im Stuhl kann der Arzt nachweisen, was der Körper ausscheidet und ob diese Werte der Norm entsprechen. Zusammen mit einem Bluttest hilft dies sehr bei der Diagnose.

Magenspiegelung (Gastroskopie)


Ärztliche Behandlung einer MagenschleimhautentzündungManche Ärzte können dies in ihrer Praxis durchführen, jedoch werden Sie wahrscheinlich zu einem Spezialisten überwiesen.
Eine Magenspiegelung ist unangenehm, denn man soll nüchtern erscheinen und es wird ein dünner Schlauch in Ihren Magen geführt. Dies geschieht durch den Mund und die Speiseröhre. Viele Menschen fühlen durch den dünnen Schlauch einen Brechreiz.
Schlucken Sie ein paar Mal, während der Schlauch eingeführt wird, damit es weniger unangenehm ist und einfacher geht.
Durch die Magenspiegelung kann der Arzt sich Ihre Speiseröhre und den Magen ansehen und sogar Gewebeproben entnehmen, wenn das nötig ist.

„Ich habe eine Magenschleimhautentzündung, was nun?“

Sie sind alle nötigen Tests durchlaufen und die Diagnose lautet „Magenschleimhautentzündung“ (Gastritis).

In allererster Linie sollten Sie tun, was Ihnen der Arzt sagt und verschreibt.
Haben Sie eine akute Magenschleimhautentzündung, so wird der Arzt vermutlich eine leichte Medikation verschreiben und Ihnen gewisse Lebensmittel nennen, die Sie erst einmal meiden sollen. Folgen Sie diesem Rat und Sie werden innerhalb weniger Tage gesund sein. Wenn Sie den ärztlichen Anweisungen nicht folgen, so ziehen Sie Ihre Magenprobleme unnötig in die Länge. Denken Sie also an sich und daran, dass Sie durch eine leichte, kurzfristige Ernährungsumstellung und ein Medikament sehr schnell wieder beschwerdefrei sein können.

Lautet Ihre Diagnose „chronische Gastritis“ so bedeutet dies, dass Sie nun dauerhaft von Ihrer Magenschleimhautentzündung begleitet werden.
Hier wird der Arzt eine Medizin verschreiben, die Ihnen akut hilft und möglicherweise eine weitere Medizin, die Sie langfristig einnehmen müssen.
Ein guter Arzt wird Ihnen außerdem einige Tipps in Sachen Ernährung und Gewohnheiten mitgeben. Er wird Ihnen von Milchprodukten, Fetten und Alkohol abraten. Er wird Ihnen wahrscheinlich auch für koffeinhaltige Getränke ein Limit setzen, und falls Sie rauchen, wird er Ihnen auch empfehlen, dies aufzugeben.
Behalten Sie hier bitte im Hinterkopf, dass der Arzt Ihnen nicht das Leben erschweren möchte. Er möchte Ihnen helfen, damit Ihr Magen so gesund wie möglich sein kann und Sie sich wieder wohlfühlen können.

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