Natron gegen Sodbrennen

Natron gegen Sodbrennen

Natron gegen SodbrennenNatron gegen Sodbrennen war lange Zeit eines der top Hausmittel gegen Sodbrennen. Natron gibt es als Backzutat im Supermarkt oder als reines Pulver in der Apotheke. Viele Mittel gegen Sodbrennen enthalten Natron, obwohl dessen Wirkung heute überholt ist.

Die Wirkung von Natron

Natron wird in der Medizin unter anderem zur äußeren Anwendung bei Insektenstichen oder Sonnenbrand angewendet, da es schmerzlindernd und abschwellend wirkt und zusätzlich auch Juckreiz lindert. Außerdem ist Natron in manchen Medikamenten und Zahnpasten enthalten und wird gegen Vergiftungen und bei Diabetes angewandt. Natron ist sehr vielfältig einsetzbar und hat sich auch als Mittel gegen Sodbrennen etabliert.
Natron (auch bekannt als Natriumhydrogencarbonat) ist basisch. Wenn also das Sodbrennen an einer zu sauren Magensäure liegt, dann kann Natron gegen Sodbrennen durchaus helfen.

  • Jedoch gibt es ein Problem.
    Natron wird in Backpulver, Brausetabletten, Sprudelwasser und Limonaden verwendet. Es treibt sozusagen, dadurch entstehen die Blasen im Wasser. Das Selbe passiert auch im Magen. Zwar neutralisiert es die Magensäure aber gleichzeitig kann man im Magen Blähungen bekommen, was sehr unangenehm ist.
    Dieser „Blubbereffekt“ im Magen kann seinerseits zu Sodbrennen führen. Glücklicherweise passiert dies jedoch nicht sehr oft, daher kann man im Großen und Ganzen sagen, dass Natron gegen Sodbrennen hilft.

Die Nachteile der Verwendung von Natron

Nachteile von Natron gegen SodbrennenAuch wenn Natron gegen Sodbrennen in der Regel hilft, gibt es durchaus unangenehme Nebenwirkung.
Zu große Mengen an Basen haben denselben Effekt wie zu große Mengen an Säuren. Bei einer Überdosierung von Natron gegen Sodbrennen können im Körper Verätzungen entstehen. Eine Überdosierung kann vor allem dann passieren, wenn man Natronpulver, zum Beispiel in Form von Backpulver, zu sich nimmt und nicht weiß, wie viel (etwa einen Teelöffel in einem Glas Wasser) man verwenden soll oder aus Versehen zu viel nimmt.
Andere Nebenwirkungen sind Übelkeit, Magenschmerzen, Völlegefühl, Erbrechen, Durchfall und Aufstoßen.
Wer Natron gegen Sodbrennen langfristig einnimmt, zum Beispiel bei chronischem Sodbrennen, läuft Gefahr seinen Körper nachhaltig zu schädigen. Es kann Kalziummangel auftreten, der Wasserhaushalt beeinträchtigt werden und sogar der PH-Wert des Urins kann sich verändern. Eine Veränderung des PH-Wertes von Urin kann Nierensteine verursachen.
Sehen Sie daher von einer langfristigen Einnahme von Natron gegen Sodbrennen ab. Gehen Sie im Fall von chronischem Sodbrennen lieber zum Arzt, denn die Ursachen für chronisches Sodbrennen können vielseitig sein.

Besonderheit zur Verwendung In der Schwangerschaft

Natron gegen Sodbrennen in der Schwangerschaft ist in geringer Menge erlaubt. Frauenärzte und Apotheker empfehlen die Einnahme von Natron in der Schwangerschaft nur nach Bedarf und so wenig wie möglich. In geringer Menge ist es nicht gefährlich für das Baby.
Sollten die üblichen Hausmittel gegen Sodbrennen nicht wirken, so sollten Sie sich in der Apotheke natronhaltige Tabletten kaufen und sich zur Einnahme beraten lassen. Erwähnen Sie in diesem Fall, dass Sie schwanger sind.
Greifen Sie nicht auf Natronpulver zurück, da hier die Gefahr einer Überdosierung entsteht, welche für Sie und das Baby schädlich sein können.

Mit Natron haben eine weiteres gutes Mittel gegen Sodbrennen kennengelernt. Entdecken Sie in den weiteren Artikeln dieser Seite weitere, noch bessere Tipps um gegen das Sodbrennen vorzugehen.


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