Sodbrennen bei Kindern

Sodbrennen bei Kindern

Sodbrennen bei KindernSodbrennen bei Kindern ist leider öfter der Fall als man glaubt. Rund sieben Prozent aller Kinder leiden unter diesem schmerzhaften Übel. Da bei Kindern eine ungesunde Lebensweise oder auch ein geschwächter Schließmuskel im Magen eigentlich nicht in Frage kommen, merken Eltern oft überhaupt nicht, dass ihre Kinder unter Sodbrennen leiden können. Vor allem kleine Kinder können sich noch nicht besonders gut verständlich machen, weshalb man auf bestimmte Hinweise und mögliche Symptome achten sollte, um entsprechende Maßnahmen zur Abhilfe gegen Sodbrennen bei Kindern ergreifen zu können.

Anzeichen und mögliche Symptome

  • Schluckbeschwerden
  • Bitterer Geschmack im Mund und Rachen
  • Heiserkeit
  • Trockener Husten
  • Schmerzen in der Brust (in der Höhe vom Brustbein)
  • Weiteres: Sodbrennen Symptome im Überblick

Mögliche Ursachen für Sodbrennen

  • Frittiertes Essen
  • Zu viel Fast Food
  • Minzhaltige Getränke oder auch säurehaltige Getränke wie Fruchtsäfte
  • Zu große Portionen bei den Mahlzeiten
  • Flüssigkeitsmangel
  • Medikamenteneinnahme
  • Seelische Probleme
  • Weiteres: Sodbrennen Ursachen im Überblick


Was macht man wenn das Kind Sodbrennen hat?

Sodbrennen bei Kindern richtig behandelnLiegt es auf der Hand dass das Kind Sodbrennen hat, dann kann man zumindest im Anfangsstadium mit einigen nützlichen Hausmitteln das Sodbrennen bei Kindern lindern um nicht mit säurereduzierenden Arzneimitteln am ohnehin schon empfindlichen Kindermagen zu experimentieren. Medikamente sollten sowieso nur nach Rücksprache mit dem Kinderarzt verabreicht werden. Für schnelle Abhilfe sorgt in der Regel ein Glas lauwarmes Wasser oder Milch, es spielt keine Rolle, ob man nur Leitungswasser oder Mineralwasser im Haus hat. Das Kind sollte nach dem Wassertrinken unbedingt aufstoßen, also ein gesundes Bäuerchen machen, um den schmerzhaften Druck im Magen abzubauen. Ein weiteres gutes Mittel ist zuckerfreier Kaugummi, da beim Kauen zusätzlicher Speichel entsteht, der die Magensäure neutralisiert. Schon etwas größere Kinder werden von diesem effektiven Hausmittel gegen Sodbrennen begeistert sein. Babys leiden ebenfalls unter Sodbrennen, vor allem dann, wenn sie beim schlafen Luft verschlucken. Die meisten Eltern nehmen ihr Baby beim Schreien sowieso auf den Arm, durch die aufrechte Position kann beim Säugling keine Magensäure in die noch sehr empfindliche Speiseröhre fließen.

Wie kann man Sodbrennen vorbeugen?

In vielen Fällen nicht nur bei Kindern liegt bei Sodbrennen oft eine falsche Ernährung vor. Die Ernährung sollte man aber auf keinen Fall von heute auf morgen umstellen, sondern diese Änderung nach und nach durchführen. Zu den ersten Schritten gehören beispielsweise der Verzicht auf Schokolade, Plätzchen, Chips und Pommes. Einige Fruchtsäfte sind sehr säurehaltig, weshalb Mineralwasser oder Kräutertees gute Getränkealternativen für Kinder und natürlich auch für Erwachsene sind. Kinder sollten generell keine großen Portionen essen, sondern lieber mehrere kleine Portionen über den ganzen Tag verteilt, so dass der Magen und die Verdauung nicht übermäßig belastet wird. Aktivitäten an der frischen Luft, sowie gute Abstände zwischen den Mahlzeiten und der Schlafenszeit tragen ebenfalls positiv gegen Sodbrennen bei Kindern oder als Vorbeugungsmaßnahmen bei. Wer seine Kinder kennt, merkt in der Regel auch, wenn irgendetwas nicht in Ordnung ist. Seelische Gründe können deshalb auch bei Sodbrennen die Ursache sein, die normalerweise mit etwas mehr Aufmerksamkeit aus dem Wege geschafft werden können.

Wann soll man zum Kinderarzt gehen?

Ärztliche Untersuchung bei SodbrennenEin Besuch beim Kinderarzt ist dann empfehlenswert, wenn das Kind über einen rauen und schmerzenden Hals klagt, da gegebenenfalls beim Schlafen Magensäure in den Hals aufgestoßen ist, oder auch eine Entzündung vorliegen kann. Ansonsten kann man im Normalfall auch erst einmal die oben genannten Hausmittel eingeben. Hat das Kind allerding zu den Symptomen noch Fieber, dann sollte man sicherheitshalber den Spezialisten hinzuziehen. Lieber ein Besuch zu viel beim Kinderarzt, als dass eine mögliche Krankheit zu spät behandelt wird. Klagt das Kind ab und zu über Schmerzen, dann sollte man sich gegebenenfalls auch zur Kontrolle notieren, was es an diesem Tag und am Vortag zum Essen oder zum Trinken gab. Kinder sollten möglichst fett- und zuckerfrei ernährt werden, nicht nur wegen möglichem Übergewicht, sondern auch aus gesundheitlichen Gründen, zu denen u.a. auch Sodbrennen gehört.

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